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<title>Schokolade und der Rest</title>
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<description>Einfach hin und wieder was berichten: über Schokolade, übers Kochen und den üblen Rest der Welt</description>
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<lastBuildDate>Sun, 26 Mar 2006 19:49:35 +0200</lastBuildDate>
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<title>Kaninchen mit Thymian und getrockneten Tomaten</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=116</link>
<description><![CDATA[<p>Heute gab es Karnickel, da der Offspring wieder da war und der freut sich immer über besonderes Fleisch satt, da er sich das sonst, dank knapper Kasse nicht leisten kann. Nicht, das wir ihn hungern lassen würden, aber es ist halt eng, wenn man von den Eltern nur den Bafögsatz bekommt ( eben Miete, Nebenkosten, DSL, Telefon, Fahrkarten und bisschen was für den unluxuriösen Lebensunterhalt).</p><p>So wird es gemacht: Menge: 4-6 Portionen<br /><span style="TEXT-DECORATION: underline"></span><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold; TEXT-DECORATION: underline">Zutaten:</span><br /><br />Kaninchenstücke (2 kg )<br />      <br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Marinade:</span><br />750  ml  Weißwein (Silvaner)<br />1 Möhre, geputzt, gewürfelt<br />1/4 Sellerieknolle, geputzt, gewürfelt<br />4 Lorbeerblatt<br />5 Nelken<br />6 Piment<br />1 Teel. Orangenschalenzesten<br />1/2 Teel. Chiliflocken<br />1 1/2 Teel. Ras al Hanout<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Zum Schmoren:</span><br />100g duchwachsener Bauernschinken, in dünnen langen Streifen aufgeschnitten<br />Thymian (paar Zweige in kleine Zweigchen aufgeteilt)<br />3  Zweige  Bergbohnenkraut<br />2 Zweige Petersilie<br />2  Knoblauchknollen, ungeschält<br />1 Rispe Kirschtomaten<br />1 Essl. Tomatenmark (gestrichener)<br />Olivenöl<br />200  Gramm  getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft<br />Salz<br />Pfeffer<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Anrichten:</span><br />100  Gramm  grüne Oliven<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold; TEXT-DECORATION: underline">Zubereitung:</span><br /><br />Kaninchenteile in die Marinade legen und ein paar Stunden ziehen lassen.<br />Kaninchenteile abtupfen, dann die Teile wie Rücken und Hinterläufe mit Speck umwickeln, dabei ein kleines Thmyianzweigchen dazwischenstecken - mit Hölzchen fixieren. Kaninchenteile  in einem schweren Schmortopf in Öl 5-7 min portionsweise golden anbraten - angebratene Stücke auf einer Platte zwischenlagern. Marinade abseihen: Hälfte der Möhren und Selleriewürfeln ebenfalls im Topf anrösten, dann noch das Tomatenmark einrühren. Lorbeerblätter, Kaninchenteile, die ungeschälte Knoblauchknollen, Tomaten in Öl, paar Piment, halbierte Kirschtomaten, Thymian, Bohnenkraut, Salz und Pfeffer dazugeben und soviel Marinade angießen, dass das Fleisch knapp zur Hälfte im Wein liegt, zuletzt die Petersilie dazugeben. Festschließenden Deckel auflegen und auf kleiner Flamme zugedeckt 1 Stunde 15 +  min schmoren lassen (bis sich das Fleisch sich relativ leicht vom Knochen löst, wenn man mit der Gabel reinpikert) . <br /><br />Kaninchenteile herausnehmen, ebenfalls die getrockneten Tomaten herausfischen und zum Fleisch legen, Thymian und Lorbeer entfernen. Den Rest in den Blender geben und die Sauce schaumig pürieren - man kann sie auch abseihen und klar lassen, aber ein bisschen Stand darf sie schon haben. Mit Salz, Pfeffer, Chili abschmecken. Danach die Oliven, Getrocknete Tomaten und das Fleisch dazugeben. Durchmengen und servieren. <br />Dazu gab es eine Kartoffelrolle mit Würzspinatspirale und Tomaten-Ciabatta.</p><p>Er hat tapfer reingehauen :-)<br /></p> <br /><br /> <p />]]></description>
<pubDate>Sun, 26 Mar 2006 19:49:35 +0200</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Von Lebkuchen und Bratwürsten</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=115</link>
<description><![CDATA[<p>Kaba traute sich in die nächste Stadt, diesmal Nürnberg. Bei Arbeitsaufenthalten kommt man natürlich in erster Linie nur zum Arbeiten, von den Städten selbst sieht man nicht wirklich viel. Diesmal hatte ich es so organisiert, dass zumindest das Hotel richtig im Pudding, sprich in der Altstadt, war. und ich zumindest fußläufig zum Job und wieder zurück kam. Dafür war es auch eher ziemlich schäbig, das Zimmer winzig und die Einrichtung zeigte Gebrauchsspuren, bei denen man eigentlich nicht wirklich wissen wollte, was da mal passiert war.</p><p>Ansonsten ist Nürnberg schon schön, zumindest das bisschen, was ich davon gesehen habe, und die Sonne schien und es waren 12 Grad+. Das hat mich schier umgehauen, morgens hatten wir hier noch deutliche Minusgrade und paar Kilometer weiter, ist schon Frühling </p><p>An Gastronomie blieb mir nicht viel zum Rumtesten. Ich habe mich durch diverse Karamell-Macchiato getrunken, da es immer nur für eine kurze Kaffeepause reichte. Einmal auf Nummer sicher: Starbucks, einmal auf gut Glück Cafe e Pane , wirklich nettes Ding, sehr schönes Brot aus dem Holzbackofen, guter Kaffee (Königsstraße???, jedenfalls fast direkt am Hauptmarkt, schade, Brot wollte ich nicht importieren, hätte ich aber gerne). </p><p>Ansonsten tischten die Gastgeber im Rathaus die dicksten Plunderstücke, die ich jemals gesehen habe und ganz viele Brezeln zu den Sitzungen auf und wir haben lange getagt und viel davon verputzt. Es ging danach noch kurz im Sauseschritt durch den Lochkerker inkl. Folterkammer und dann schnell noch auf die Burg und einmal rund. Dann passte auch trotz Plunder und Brezeln wieder was rein. Kurz vor Achte ging es also ins Bratwurst-Röslein am Rathaus. Bei mir reichte es nur noch zu einer fränkischen Vesperplatte - so richtig Hunger hatte ich nicht. Kurz: Schinken divers, Sülzwurst, Mettwurst, Meerrettich, Senf, Salat, Graubrot. Die anderen hauten sich tapfer Würstel mit Kraut, Brezeln, Knödeln und Krustenbraten oder Leberknödelsuppen rein. War lecker, keiner hat gemaunzt, nur dass man natürlich für die Brezeln zahlen muss, die am Tisch bereitstanden, schien einigen West- oder Nordlichtern obskur, deshalb mussten die Übriggebliebenen dann noch etwas die Rechnung nachbegleichen. Also, nix ist umsonst, auch Brezeln nicht, die so freigiebig rumstehen...</p><p>Gefallen hat mir auch der kleine Markt auf dem Hauptmarkt. Wenn ich mehr hätte transportieren können, hätte ich Butternut-Kürbisse und prachtvollen Salbei einkaufen können. Aber dafür war keine Kapazität. Eine Runde Lebkuchen hab ich mir noch gegönnt, wenn schon, denn schon. Ist hier jedenfalls kalt genug dafür.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 21 Mar 2006 22:38:30 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>kaba traut sich in die große Stadt</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=114</link>
<description><![CDATA[<p>Diese Woche hatte mich mein Job für 2 Tage in die große Stadt verschlagen, nach Hamburg. Und das Wetter war grausam. Es ist gar nicht gut, wenn man mit einem schwarzen Hosenanzug und etwas besseren Schühchen über vereiste und zugeschneite Gehwege stapfen muss, zumal die Hamburger überhaupt nix vom &quot;Gehwege räumen&quot; halten, das klappt ja selbst hier auf dem Dorf besser. Und es ist nicht schön, wenn man mit Lehm-Schlamm-Salzrändern an den Hosenbeinen abends im Rathaus auf einem Empfang vor dem Finanzsenator steht. Hinterher selten so gefroren und in irgendeinem Brauhaus ums Eck gelandet - wenn einem kalt ist, schmeckt Bier nicht.</p><p>Dafür haben wir zumindest gut gegessen, sowohl auf dem Stehempfang - ich weiß nicht, wer da das Catering gemacht hat, aber das Fingerfood war köstlich und reichlich, als auch mittags zwischen den Workshops und Vorträgen in der Uni. Da haben wir nämlich die Mensen gemieden und unsere Taler zum Beispiel zum Pakistaner getragen:</p><p><!--StartFragment --> <b>Balutschi</b> <br />Uni-Viertel, Grindelallee 33 <br />Telefon 45 24 79 <br />Mmmh, sehr leckeres Lamm in Feigensauce (zum Reinknieen) und das zum Mittagstischpreis von 5.90 Euro. Allerdings habe ich mir noch etwas rote Würzsauce bringen lassen.. Dazu Mango-Lassi und eine Kanne Yogitee, was den Preis natürlich nach oben trieb.</p><p>Würde ich in Hamburg leben, wäre ich da bestimmt öfter mal.</p><p>Anderntags war das Zeitfenster leider nicht mehr Restaurant geeignet. Ich wäre gerne noch in den Bagelshop - ebenfalls Grindelallee, man schleifte mich jedoch zum Burgerbrater McD. Ich weiß schon, warum ich da nie hingehe, auch hier nicht und in den nächsten Jahren so schnell nicht wieder.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Mar 2006 12:36:29 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Meme Fertigprodukte</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=113</link>
<description><![CDATA[<p>Zorra reicht mir ein Stöckchen: Meme Fertigfutter <a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/1678098/">http://kochtopf.twoday.net/stories/1678098/</a><br /><b><br />1. Welche Halbfertigprodukte und Fertigprodukte verwendest du in der Küche regelmäßig? Warum? </b><br />Ich kaufe gerne Suppenpasten von Loicroix *flüster*, weil ich manchmal eben eine starke Brühe brauche und keine habe (Huhn, Krebspaste), diverse Fertigsaucen aus Thailand oder China, z.B. süßsauerscharfe Sauce oder Hoisin Sauce, Sojasaucen, Fish-Sauce, dann Dashi-Brühe aus der Tüte (weil man die Bonitoflocken so schlecht bekommt), außerdem hab ich eine Schwäche für Chutneys (Indienladen) und viele Senfsorten aus Dijon (kriegt man selbst so gut nicht hin), Pasta von de cecco (ich mach selten, aber gerne Nudeln selber) Heinz Ketchup (haben Heinz Aktien), Pizza-Tomaten von de Oro, pikante... die sind super, einfach super wenn man einen ganz schnellen Sugo machen will, TK-Blätterteig, gefriergetrocknete Kräuter, Vanilleextrakt. Ich kauf auch schonmal fertige Maultaschen (schäm, aber das hat meine schwäbische Oma auch gemacht). Außerdem noch TK-Gemüse aber ohne Würze z.B. Wok-Mischungen. Ansonsten Brot, Brötchen, Wurst, Käse, Milchprodukte wie Käse, Quark, türk. Joghurt. Ehrlich Leute, ich arbeite pro Woche zig Stunden und zur Zeit noch mehr, ich hab soviel Urlaub und Überstunden, dass ich locker ein paar Monate zuhause bleiben könnte. Da muss es manchmal einfach schnell gehen. Da ist selber wursten und räuchern ein Hobby aber kein Lebenserhalt und Brotbacken hat auch nachgelassen.<br /><br /><b>2. Welche Teilprodukte sind aus deiner Küche einfach nicht wegzudenken? </b><br />s.oben der Asia-Bereich, Dosentomaten. Der beste Test ist eigentlich Urlaub im Ferienhaus, da kommt man meist mit den Basics hin, die man auf lokalen Märkten zusammenkauft.<br /><br /><br /><b>3. Welche Produkte würdest du nie einkaufen bzw. verwenden? Warum?</b><br />Kuchenteig aus der Kühlung, Schüttelteig aus der Pulle, Saucen und Suppen aus der Tüte, bis auf Dashi.<br /><br /><b>4. Mit welchen Fertigzutaten hast du schlechte Erfahrungen gemacht? </b><br />Schwiegermutter gab mir mal eine Sauce in der Tüte mit, für gedünstete Lachsschwänze, war irgendwas mit Dill-Sahne. Das sollte ich unbedingt machen und ihr sagen wie es schmeckt - grausam. Besser gesagt, damit es ihrem Jungen schmeckt wie zuhause. Ich hatte auch mal eine Grillsauce mit Knoblauch und Mayo gekauft, die war so schlimm, dass ich sie weg geworfen habe.<br /><br /><b>5. Erkennst du geschmackliche Unterschiede im Endprodukt (das mit Teilfertigmischungen zubereitet wurde), wenn du es vorgesetzt bekommst? </b><br />Ha, hatte ich gerade. War 3 Tage auf Workshop kaserniert und im Seminarhotel gab es Kaiserschotensuppe, die waren so blöd und haben das grüne Erbswurstpulver nicht richtig angerührt. Außerdem war die Sauce zur Heidschnucke sehr verdächtig braun und dick gebunden und schmeckte so wie nur solche Saucen schmecken. Die Kartoffelkroketten waren TK-Ware. Doch, einiges erkennt man..<br /><br /><b>6. Wie siehst du die wachsende Zahl von fertigen Mischungen und Mittelchen in der Lebensmittelbranche? </b><br />Die Leute werden nicht mehr ohne auskommen, weil sie kaum noch kochen oder backen können. Das erste was über die Wupper geht, ist, wie man ein leckeres Sößchen oder Gratins bereitet. Die Regale sind voll mit dem Kram. Ganz schlimm finde ich diese Werbung, wo in gutes Fleisch, Käse und Lauchzwiebeln reingewickelt werden, dann rührt man das Pulver an, kippt es drüber, Ofen, Allgäuer Schweinekram, und die Kinder sagen mjam, mjam. Die denken doch, dass man nur noch so kochen kann. Selbst sowas einfaches wie Salat-Dressing kriegen manche nicht mehr hin. Nach den Saucen kam das Backen. Erst die Pulvermischungen, jetzt gibt es einfach den Teig fix und fertig. Da kann man eigentlich gleich zum Bäcker. Ganz daneben: Pfannkuchenteig aus der Pulle mit Trockenei, das ist doch heftig, denn Pfannkuchen braucht ja nur Mehl, Ei, Salz, Wasser oder Milch. Hier geht halt eine Menge Wissen verloren, was früher von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Ich freue mich, dass mein eigener Nachwuchs, obwohl männlich, sehr gerne kocht und aus wenigen Grundzutaten was aus dem Wok zaubern kann.<br /><br /><b>7. Was du schon immer mal zu diesem Thema sagen wolltest und noch nicht gefragt wurdest... </b><br />Es gibt zuviel unsinniges Zeugs, dann auch noch oft mit Zusatzstoffen, die sehr fragwürdig sind. Insbesondere der Wellness-Hype ist verdächtig. Die Leute werden betrogen oder wollen betrogen werden. Konsumenten müssten sich viel mehr darum kümmern was, wo drin ist und wozu und auch mal versuchen einen lausigen Rührkuchen selbst zu machen... Kochen kann doch nicht Spass machen, wenn man nur noch die Schere oder die Mikrowelle braucht.<br /></p><p>Wem gebe ich das jetzt weiter, muss mal gucken <a title="Fool for Food" href="http://www.foolforfood.de" target="_blank">Fool for Food</a>!</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Mar 2006 07:18:53 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Kalte Küche</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=112</link>
<description><![CDATA[<p>diese Woche nur sehr wenig Zeit zum Kochen gehabt, da ständig unterwegs, deshalb gab es einmal Smörebröd römpömpöpöm..</p><p>Gar nicht mal so übel: alles Fertigfutter wie Räucherlachs, Fischröllchen und schwedische Tunfischpaste aus meinem Vorrat für hungrige LAGs.</p><p>Basis bildet kräftiges Vollkornbrot, Butter. Darauf kommt reichlich dick der Belag: Räucherlachs mit Meerrettichsahne und Kresse; Gurkenscheiben, darauf Fischröllchen, in die freien Ecken Tunpastentuffs außerdem Paprikastreifen, Lauchzwiebelringe, Scheiben von Blutorangen mit restichen Röllchen und scharfe Pepperonen </p><img alt="Butterbrot" src="http://data.blogg.de/7351/images/Fischplatte.jpg" /><p /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 11 Mar 2006 19:15:11 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Rehrücken für den Kleinen</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=111</link>
<description><![CDATA[Da zurzeit der Junior geruht seine alten Eltern übers verlängerte Wochenende zu beehren, habe ich heute eine Runde Wild springen lassen. Für den Kleinen nur das Gute :-)<br /><br /><strong>Zutaten:<br /></strong><br /><ul><li>1 Rehrücken (Überläufer), 1.7 kg</li><li>1 kleines Bund Suppengrün (Möhre, Sellerie, Lauch + 1 Zwiebel) als Röstgemüse grob kleingeschnitten</li><li>2 Knoblauchzehen</li><li>1 Teel. Tomatenmark</li><li>250 ml Beerenauslese</li><li>10 Steinpilzchampignons</li><li>Salz</li><li>1 Essl. Quittengelee</li></ul><br /><span style="TEXT-DECORATION: underline">Wildgewürz:</span><br /><ul><li>5 Wacholderbeeren</li><li>1 Lorbeerblatt</li><li>4 Pimentkörner</li><li>1/2 Teel. Pfeffer </li><li>1/4 Teel. Chiliflocken</li><li>1 Hauch Orangenschale, getrocknete<br /></li></ul><br /><span style="TEXT-DECORATION: underline">Nuss-Brösel-Pilzmischung:</span><br /><ul><li>150 g  Steinpilzchampignons, fein gehackt</li><li>1 winzige Schalotte, feingehackt</li><li>1 Hand voll Haselnüsse, geröstet und gepellt, grob vermahlen</li><li>3 Essl. Semmelbrösel</li><li>70 g Butter, ca.</li><li>Rapsöl</li><li>1 Essl. Petersilie fein gehackt</li><li>Salz</li><li>Pfeffer</li></ul><br /><span style="TEXT-DECORATION: underline">Gratin:</span><br /><ul><li>Kartoffeln, halbmehlig</li><li>Milch</li><li>Butter</li><li>Muskat</li><li>Pfeffer</li><li>Salz</li><li>1 Knoblauchzehe</li></ul><span style="FONT-WEIGHT: bold">Zubereitung:</span><br /><br />Wildgewürzmischung in der Elt.-Mühle puderfein vermahlen.<br />Rehrücken entbeinen und parieren. Da bleibt nicht viel: zwei lange Rückenlachse und die innenliegenden feinen Filetstreifchen. Fein mit etwas Würzmischung gewürzt, dann nochmal kühl gestellt.<br /><br />Die Knochen mit dem Hackebeil klein hacken und zunächst ohne, dann mit dem Röstgemüse und den Parüren feste in etwas Öl in einem schweren Topf anbraten, zuletzt 1 Teel. Tomatenmark und Pilze mitgeröstet, dann eine sehr kräftige Prise Würzmischung und 1 Lorbeerblatt sowie zwei ungeschälte kleine Knoblauchzehen dazugeben. Mit einem Glas Wein ablöschen, einkochen lassen, dann das ganze mit Wasser bedeckt gut 2 Stunden sehr sanft köcheln lassen. Immer mal wieder gucken, ob noch Flüssigkeit dran ist, immer ein bisschen angießen falls nötig.<br /><br />Pilz-Brösel vorbereiten:<br />Pilze und Schalotte in etwas Öl anrbraten, bis die Flüssigkeit weg ist. Semmelbrösel, Nüsse und weiche Butter dazugeben kurz anschmoren. Petersilie einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.<br /> <br />Finish: <br /><br />Fond erhitzen, dann durchpassieren, ergibt ca. 400 ml. <br /><br />Geschälte Kartoffeln auf der Mandoline scheibeln, dann mit 1 Knoblauchzehe, etwas Muskat, Salz, Pfeffer und von Milch bedeckt aufkochen, ca. 7 min köcheln lassen, dann ab in die gebutterte Gratinform. Diese dann in den Ofen geschoben, bei 200 Grad. <br /><br />Nach 15 min die Filets kräftig in wenig Öl in einer schweren Pfanne anbraten, bis sie schön angeröstet sind. Filets auf ein geöltes Bech gelegt, bis auf die kleinen Innenfilets und die Oberfläche mit der Nuss-Brösel-Pilzmischung dick bedecken. Achtung zeitgleich: Die Pfanne mit dem Fond ablöschen und das ganze noch reduzieren, ergibt, ca. 250 ml, klein stellen. <br />Filets in den Ofen unter das Gratin schieben. Beidem gönne ich dann so an die 15 min, dann raus mit dem Gratin. Ist sowieso immer höllenheiß. Grill anschalten und die Pilzkruste bräunen. 1 Essl. Quittengelee in den Saucenfond und abschmecken, die Innenfilets  in der heiße Sauce legen, sie ziehen so gar bis angerichtet wird, denn der Rücken muss noch ein klein wenig entspannen..<br /><br />Anrichten: Jedem eine schöne Dosis Gratin, dazu in dicke Scheiben geschnittener Rehrücken mit etwas Sauce. Diesmal gab es in Butter geschwenkte Kaiserschoten und feine Erbschen, da wir Rotkohl nicht mehr sehen können (Wintergemüse). Birne mit Preiselbeeren musste sein.<br /><br />Das Reh war wunderbar rosa und saftig. Der Sohn hat den halben Rücken alleine verputzt. Leider wollte die Bande kein Foto abwarten, alles weg..<br /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 22:14:55 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Gar nicht mal so übel - "all you can eat " Chinamann</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=110</link>
<description><![CDATA[<p>Letzt mit den Mädels (wieder mal) ins Mikado eingefallen und mich durch das Büffet geschlagen. Die Idee, einfach ein warmes Büffet aufzubauen und noch ein paar fleißige asiatische Köche an den Wok zu stellen, finde ich fabelhaft. </p><p>Man kann sich für den Einheitspreis durch das ganze Angebot (Salate, Suppen, Snacks, Sushi, Fleisch, Fisch, Gemüsegerichte, Desserts) futtern und wenn da etwas dabei ist, was man nicht so mag, gibt es reichlich Alternativen. </p><p>Meine ganz klaren Favoriten waren kleine frittierte Wantans mit einer sehr leckeren, allerdings undefinierbaren Füllung, an die reichlichst 5-Spice-Powder geraten war. Das Buddha-Gemüse ist sehr zu empfehlen, Ente nicht zu trocken, trotzdem knusprig lecker, der Knaller war jedoch das Lammfleisch mit grünen Bohnen - ein echtes Highlight. Mein Dessert: gebackene Milch mit Honig, divere Früchte (frische köstliche Papaya). </p><p>Bei den Mädels fand der Wok sehr großen Anklang. Dort hat man die Möglichkeit sich diverse Zutaten auf den Teller zu häufen. Diesen gibt man dann dem Koch und der schleudert alles durch den Kessel. Ob es schmeckt, liegt also voll am eigenen Vermögen, eine leckere Zusammenstellung zu finden. Z.B. Brokkoli,  frischen Garnelen und Pilze... Leider ist der Wok immer höllisch umlagert. </p><p>Erinnert dann an die Mensa um 13:00 Uhr. Wie auch das gesamte Interieur eher nüchtern, postmodern kantinenmäßig anmutet. (Ihr sollt essen und dann verdammt schnell abhauen..)Die typische Chinarestaurantausstattung mit Stickereien, Schonbezüge, Lampions, Wandschirmen, Plastikbuddhas, Kampffischbecken und ähnliche Gräuslichkeiten sind hier nicht gehäuft zu finden, die müssen woanders wohnen.</p><p>Vorsicht, wer die gewohnten Einheitsmenüs a la Schweinefleisch süß/sauer gewohnt ist, für den ist das vielleicht nichts. Hier wird etwas origineller und eben anders gekocht - aber noch sehr gemäßigt. </p><p>Wen es also mal nach Hannover verschlägt: Cebit, WM drohen, der hat vielleicht Lust für relativ kleines Geld (ok, Cebit immer doppelte Preise, WM wahrscheinlich auch) ein frugales Mittagessen einzuwerfen: Mikado im alten Rathaus - Kellergeschoss; U-Bahnstation Markthalle.<br />Mittagsbüffet in etwas abgespeckter Variante kostet 7 Euro (all you can eat). Abends gibt es auch Sushis, die Wok-Mannschaft steht parat und es gibt etwas mehr Auswahl, dafür doppelter Preis (14.50). Unbedingt vorbestellen, da ist es immer knallvoll.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 28 Feb 2006 20:12:03 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Küchengeräte: nützlich oder überflüssig</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=109</link>
<description><![CDATA[<p>Zorra hat sich Gedanken über Küchengeräte gemacht, siehe dazu: <a href="http://kochtopf.twoday.net/stories/1618963">Zorra durchforstet ihre Küchenschränke nach Unnötigem</a>, Frau Mutant ebenso. Ich mir dann auch, zumal in de.rec.mampf wieder die gleiche Diskussion hochkochte:</p><table style="WIDTH: 450px" cellspacing="2" cellpadding="5" border="0"><tbody><tr><td style="VERTICAL-ALIGN: top"><b>Küchengerät</b> </td><td><b>So sieht's im Haushalt Kaba aus</b> </td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Wasserkocher </td><td>brauch ich für Teewasser, mit Ceranfeld dauert das Wasserkochen zulange </td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Handrührgerät </td><td>ja,  aber kommt nur noch selten zum Einsatz. Ich nehm jetzt lieber meine Kenwood Chef<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Kaffeemaschine </td><td>Jura Impressa rules<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Küchenwaage </td><td>mit digitaler Feinanzeige, kommt sehr oft zum Einsatz, z.B. für Gewürzmischungen, Backen<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Toaster </td><td>so gut wie nie in Gebrauch. Im Prinzip kann das Teil in den Keller<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Waffeleisen </td><td>gerne genutzt, da Waffeln ein schneller Kuchenersatz sind, wenn mal unerwartete Gäste kommen oder wenn wir einen spontanen Kaffee+Kuchen-Jieper haben<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Milchaufschäumer </td><td>Jura Impressa rules<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">elektrische Kaffeemühle </td><td>Jura Impressa rules, ansonsten habe ich eine kleine Elt-Kaffeemühle für Gewürze<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">elektrische Tischgrill </td><td>Grillen nur im Weber<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Friteuse </td><td>überflüssig, Topf tut es auch<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Eierkocher </td><td>haben wir mal zur Hochzeit geschenkt gekriegt, 2 x benutzt, dann verschollen<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Wasserfilter </td><td>unser Trinkwasser ist tadellos<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Saftpresse </td><td>nur elektrisch für Zitrusfrüchte, wenn en masse vorhanden. Im Winter häufiger genutzt<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Entsafter </td><td>Elt-Entsafter im Herbst, nach der Apfelernte, oder wenn wieder viel Obst weg muss gibt es spontan Wellness-Drinks<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Folienschweissgerät </td><td> für TK-Vorräte gerne genutzt<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Römertopf </td><td>2 Größen, klein und ganz groß. Früher sehr oft, jetzt nur sehr selten benutzt. Ich verwende  jetzt komischerweise lieber meine Tajine - sieht hübscher aus..<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Raclettegrill &amp; Fondueset </td><td>Raclette-Heisser-Stein Kombi. Damit kann man dem Kind immer eine Freude machen - mmmmhh Teriyaki. Fondue mit Brühe chinoise o.ä. - Kult zu Sylvester<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Kirschentsteiner </td><td>ja, so ein winziges Teil, funkt wunderbar, wer schon mal n-Kiloweise Sauerkirschen oder Cornelkirschen entsteint hat, der weiß, wozu das nutze ist<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Gebäckpresse </td><td>brauch ich nicht<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Tomatenstrunkentferner </td><td>brauch ich erst Recht nicht<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Orangenschälmaschine </td><td>hochgradiger Schwachsinn<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Hot-Dog-Maschine </td><td>hochgradiger Schwachsinn<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Zuckerwattenmaschine </td><td>hochgradiger Schwachsinn </td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Donut-Maker </td><td>hochgradiger Schwachsinn </td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Heisse Stein <br /></td><td>siehe Raclette <br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">elektrischer Tischwok </td><td>igitte, die Fettschwaden - gewokt wird auf dem Herd unterm Abzug <br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Popcorn- und Nudelmaschine </td><td>nur die Handkurbelnudelmaschine, feines italienisches Teil. Popkorn: Topf, Öl, Maiskörner..<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Stabmixer </td><td>gerne genutzt<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Crêpepfanne </td><td>brauch ich nicht, normale große Eisenpfanne tut es auch<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Soda-Maker </td><td>hatten wir mal, schmeckte nicht. Gerolsteiner medium ist meins<br /></td></tr><tr><td style="FONT-WEIGHT: bold; VERTICAL-ALIGN: top">Eisportionierer </td><td>so ein Kugeldingens, irgendwo fliegt eins rum<br /></td></tr></tbody></table><p /><p>Es gibt noch mehr blödsinniges Zeugs, meist in Katalogen beworben oder vom Wühltisch, wo ich mir denke, wer kauft sowas eigentlich... Bei einem Ding könnte ich allerdings weich werden, einem Samowar.</p> <br /><br /> <p />]]></description>
<pubDate>Sun, 26 Feb 2006 11:58:36 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Ein Stöckchen namens Obstmeme</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=108</link>
<description><![CDATA[ <a href="http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2006/02/obstmeme.html">http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2006/02/obstmeme.html</a>, knallte über Chili und Ciabatta auf mich rein (hab leider meine Mailbox nicht abgerufen..)<br /><br />Also zuerst die Standartfrage:<br /><br />(Ananas) Magst du Früchte?<br />Immer, solange sie reif und aromatisch sind<br /><br />Dann kommt schon mal was neues, nämlich:<br /><br />(Banane) Ziehst du Obst oder Gemüse vor?<br />Obst, ich bin ein Süßzahn<br /><br />(Cherimoya) Hast du ein bestimmtes Früchteritual? (zu interpretieren, wie man will)<br />mh, Ritual bedeutet rituelle Handlung, die immer gleich choreografiert abläuft.. schwierig. Ich liebe es Kirschkerne zu spucken.. Beim Pfirsich ziehe ich gerne die Haut mit den Zähnen ab (alles nur, wenn ich alleine bin)<br /><br />(Dattel) Welches war die letzte Frucht, die du neu ausprobiert hast?<br />Neu ist schon lange her, ich glaube Logan.<br /><br />(Erdbeerli) Welche Frucht hat dich enttäuscht?<br />diese pinkrote Dinger mit den grünen schuppigen Fortsätzen, hab den Namen verdrängt..<br /><br />(Feige) Ein persönliches Fruchterlebnis:<br />Ich mache öfters Wanderurlaub auf Mallorca, 1 Woche im Frühling, ich bin immer überrascht wie die schnurpeligen etwas hässlichen Orangen schmecken. Einfach wundervoll!<br /><br />(Granatapfel) Dein persönlicher Früchtehorror:<br />mehlige Aprikosen, wässrig schmeckende Gurken als Erdbeeren getarnt<br /><br />(Himbeere) Dein persönlicher Früchtefavorit:<br />saftige, fruchtige Aprikosen, weiße Pfirsiche<br /><br />I-Fruchtmangel, also (Johannisbeere) Eine Frucht, zu der du deine Meinung seit früher geändert hast:<br />Jostabeere. Erst fand ich sie gut, dann hatte ich sie über.<br /><br />(Kapstachelbeere) Dein liebstes Rezept mit einer Frucht (oder mehreren Obstsorten):<br />weiße Pfirsiche oder Aprikosen stückeln, vollfetten Joghurt (10%) verrühren, darübergeben und ganz viel Lavendel- oder Kastanienhonig darüberträufeln, dazu Walnusskerne<br /><br />(Litschi)Wer wird das nächste Früchtchen? (oder: an wen reichst du das Stöckchen weiter?)<br /><a href="http://tofusofa.antville.org/">Frau mutant</a>  <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 25 Feb 2006 22:19:59 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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<title>Forelle heißgeräuchert in Heimarbeit</title>
<link>http://schokolatajaja.blogg.de/eintrag.php?id=107</link>
<description><![CDATA[<p>Blog - Event Blog-Event <a href="http://kochtopf.twoday.net/topics/Blog-Event">Fisch.</a> ausgerufen (ich hab meinen Browser wegen noch mangelnder Bandbreite getuned, seitdem zeigt er mir mitunter Bilder nicht mehr an, es mag wieder ein Logo geben, aber ich krieg es nicht zu sehen). Na dann, dies ist mein Beitrag..</p><p>Man braucht einen Räucherofen oder einen großen Wok mit dicht schließendem Deckel und einem Gittereinsatz. Irgendwann hatte ich das mit dem Wok auch schon mal ausprobiert, ist aber eine Schweinerei, da der Wok nie so dicht schließt, dass nicht doch eine Menge Rauch entwischt und die Bude verpestet.<br />Also habe ich mir vor einiger Zeit ein Tischräuchergerät in einem Anglerladen gekauft - war nicht sonderlich teuer. Der Tischräucherer (Behr) ist aus Edelstahl und hat entsprechende Gittereinsätze, um bis zu 8 Fische aufzunehmen. Man kann ihn mit Spiritusbrennern betreiben oder auf den Grill stellen, auf die Kohlen eines Lagerfeuers - kann man alles - im Prinzip. Am besten stellt man ihn aber einfach auf das Ceranfeld oder über zwei Gasbrenner, denn dann kann man den Frasenabzug laufen lassen und das bisschen Rauch, was da noch entweichen kann, wird nach außen geführt.<br /><br />Die 2 frischen Forellen (keine gefrorenen Fischleichen zum Räuchern verwenden!), die ich gestern gekauft hatte, habe ich 12 Stunden und ein bisschen in folgende Lake eingelegt:<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Lake:</span><br /><span style="TEXT-DECORATION: underline">Zutaten:</span><br /></p><ul><li>70 g Salz, a</li><li>1 Liter Wasser</li><li>1 Teel. Chiliflocken</li><li>12 angedrückte Wacholderbeeren</li><li>3 Lorbeerblätter</li><li>1 Teel. sehr grob geschrotete Pfefferkörner</li><li>1  Essl. Kräuter der Provence (getr.)</li><li>etwas Orangensschalenabrieb (ca. 1 Teel.)</li></ul><br />Alles in das Wasser geben, erhitzen dann abkühlen lassen. Forellen in den kalten Sud legen - sie müssen gut bedeckt sein, 12 Stunden ab in den Kühlschrank.<br /><br />Danach nimmt man die Forellen aus der Lake, tupft sie ein bisschen mit Küchenkrepp ab und lässt sie ca. 3 Stunden in der Luft hängend antrocknen.<br />Zwischenzeitlich 4 Essl. Buchenmehl mit etwas Wacholderbeeren in den Tischräucherei füllen. Alufolie locker darüberlegen und dann den Gittereinsatz. Jetzt kann man sich so langsam an die Beilage machen.<br />Dazu habe ich einige Pellkartoffeln gekocht. Feldsalat geputzt und gewaschen und für die Kartoffeln noch eine Kräutercreme zubereitet:<br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Kräutercreme:</span><br /><br /><span style="TEXT-DECORATION: underline">Zutaten:<br /><br /></span><ul><li>1/2 Bund Radiesschen, Radieschen in feine Würfelchen geschnitten</li><li>1 Becher Schmand</li><li>125 g Quark (20%)</li><li>3 Essl. gehackte Kräuter: Kresse, Schnittlauch, Peterle</li><li>1 kleine Schalotte, ganz fein gewürfelt</li><li>1 Teel. grüner Pfeffer, eingelegt</li><li>1 Teel. Kapern, fein gehackt</li><li>1/2 teel. groben Dijon-Senf</li><li>Salz</li></ul><br /><span style="TEXT-DECORATION: underline">Zubereitung:</span><br /><br />Verrühren, mit Pfeffer und Salz abschmecken.<br /><br /><br />Die abgetropften Fisch auf das Gitter legen, jeweils ein Rosmarinzweig in die Bauchhöhle legen. Räucherer schließen und dann ca. 20 min (hängt von der Größe der Fische ab) auf das Kochfeld stellen. Die Temperatur war auch mittlerer Einstellung (2). <br /><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Vinaigrette für den Feldsalat</span> <br /><br />zubereiten:<br /><ul><li>1 Schalotte, fein gewürfelt</li><li>1 Löffelchen Senf</li><li>Salz</li><li>Pfeffer, frisch gemahlen</li><li>weißer und dunkler Balsamiko</li><li>Olivenöl</li><li>bisschen Schnittlauch, in Röllchen<br /></li></ul><p><br />Verrühren. <br /><br />Zwischenzeitlich eine Pfanne anwerfen und die gepellten Kartoffeln schön in etwas Öl anbraten. Bisschen Thymian gegen Ende dazugeben. Fleur de Sel und ein winziger Hauch Paprika geben den Kartoffeln den Schliff. Salat vermengen.<br /><br />Den Räucherer nehmen (Topflappen!) und draussen auf Terrasse öffnen, dabei vor dem Qualm in Deckung gehen, sonst riecht man wie ein Räuchermännchen..<br />Dann schnell die Fische auf die Teller geben. Feldsalat, Kartoffeln und Kärutercreme dazu, fertig.<br />So schaut das aus - nicht spektakulär aber frisch geräucherte Forelle ist mmmmmhhhh! <br /><br />Für empfündliche Gemüter kann man die natürlich vorab filetieren..</p><img alt="Forelle" src="http://data.blogg.de/7351/images/Forelle-rauch.jpg" /><p><br />Die Haut isst man nicht mit, sondern man zieht sie einfach ab (klappt sie zur Seite), filetiert dann die enthäutete Fischseite, nimmt das Gerippe am Schwanz und zieht es sauber samt Kopf vom darunter liegenden Filet ab. Zuletzt schiebt man dann das untere Filetstück von der Haut.<br /><br /><br /> </p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 25 Feb 2006 21:41:43 +0100</pubDate>
<dc:creator>Schokolatajaja</dc:creator>
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